BB Beton und Bauwaren GmbH

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Tipps - Richtige Verlegung von Betonwerksteinplatten

ATV DIN 18333 “Betonwerksteinarbeiten"

Verlegemörtel ist nach DIN 1053 Teil 1 herzustellen und zu verarbeiten.

Für Bodenbeläge und Stufen im Freien ist Mörtelgruppe III nach DIN 1053 Teil 1 zu verwenden. Für Bodenbeläge und Stufen im Innern ist Mörtelgruppe II zu verwenden.

 

Das Mörtelbett für Bodenbeläge muß mindestens 15 mm dick sein.

Es darf jedoch nicht dicker als 30 mm sein.

 

Beläge sind mit folgenden Fugenbreiten anzulegen: Betonwerksteinplatten im Mörtelbett bei Kantenlängen bis 60 cm = 3 mm, bei Kantenlängen über 60 cm = 5 mm.

Folgerungen aus DIN 1053 und DIN 18333 

Formänderungen durch Schwinden des Verlegemörtels beeinträchtigen die Qualität eines Bodenbelages. Schwinden des Mörtels hängt vor allem von der Feuchte, den Dicken und der Zusammensetzung des Mörtels ab.

 

Auswirkungen auf den Belag 

Die Abgabe des Anmachwassers vom Mörtel führt zu Verkürzungen (Schwinden). Je dicker der Verlegemörtel, um so größer seine Formänderung. Je höher der Bindemittelanteil im Mörtel, um so größer seine Formänderung.

 

Hinweise für das Verlegen 

  • Mörtelgruppe dem Verwendungsort des Bodenbelages anpassen (reiner Fußgängerbereich, z.B. Wohnhaus, Ladengeschäft: Mörtelgruppe II oder II a; Supermärkte: Mörtelgruppe III)
  • Reine Mörteldicke über 30 mm (erfordert die vorhandene Konstruktionshöhe dickere Mörtelschichten, ist eine Ausgleichsschicht einzubauen, die wenigstens 5-7 Tage vor der Verlegung der Bodenplatten vorhanden sein muß)
  • Die Fugen im Plattenbelag dürfen erst 5-7 Tage nach der Verlegung geschlossen werden; nur so werden Fugenrisse, evtl. sogar Risse in den Platten vermieden

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